Zu unbequem?

Zu unbequem?

LERNE MICH KENNEN.

„Wirke ich zu unbequem…?“

Eine Frage, die so viel offenbart.

Diese Frage erreichte mich nach einem meiner Vorträge zum Themenfeld: Klarheit schaffen, Ziele setzen, Kommunikation und Verhandlung, für sich einstehen, sich (beruflich oder privat) weiterentwickeln, den eigenen Weg finden und auch gehen. Wie habe ich geantwortet? Zunächst höre ich genau hin und spüre nach, was mir diese Aussage vermittelt. Ich nehme Unsicherheit wahr, aber auch die Verpflichtung, gewissen Verhaltensidealen entsprechen zu müssen. Hinter dieser Frage können Ängste vor Zurückweisung, vor Auseinandersetzungen stehen, die Befürchtung, nicht gut genug zu sein, aber auch veraltete Rollenbilder, gewisse idealtypische Verhaltensweisen, die Erwartungen erfüllen sollen.

Nicht laut sein, nicht widersprechen, brav und bescheiden sein

Nicht fragen, nicht für sich einstehen, nicht mehr wollen, sondern „pflegeleicht“ bleiben, stehenbleiben, schweigen. Vielleicht hat dieser Mensch, der mir diese Frage stellte, unbewusst oder bewusst gewisse Verhaltensnormen von den eigenen Eltern, Erzieherinnen, Lehrerinnen oder anderen Autoritätspersonen übernommen.

Vielleicht wurde immer nur „Nein“ gesagt und niemals „Ja“.

Vielleicht kam niemals die Einladung „mach das, probiere es aus, versuche es, mach deine Erfahrungen…“ sondern immer nur „pass auf! sei nicht zu laut, stell nicht so viele Fragen, das gehört sich nicht…“

Es gibt nicht zu viele Fragen

Nun, wie habe ich geantwortet? Ich sagte: „Stelle deine Fragen, es gibt nicht zu viele Fragen. Es gibt nur dann zu viele Fragen, wenn die Antworten nicht stimmen oder unzureichend sind.“ Und, bezogen auf den Kontext der Frage,  gab ich dem Menschen mir gegenüber Entsprechendes mit auf den Weg: „Nimm dir Zeit für eine gute Vorbereitung, schau dir deine eigene Situation, deinen Standpunkt an, leite Ziele ab, bereite eine gute Argumentation vor, achte auf Feinheiten in der Kommunikation.“

Vertrau dir selbst

Und vor allem: „Vertrau dir selbst, höre auf deine Intuition, spüre, was sich richtig anfühlt und dann heißt es: einfach MACHEN.“

Was denkst du über diese Frage, hörst du solche inneren, kritischen Stimmen, die dich vom nächsten Schritt zurückhalten wollen, auch öfter als dir lieb ist? Und wie reagierst du dann, was tust du, um hindernde Denkmuster zu überwinden?

Schreibe mir gern, auch bei deinen Fragen oder wenn du Unterstützung wünschst.

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

Vereinbarkeit

Vereinbarkeit

LERNE MICH KENNEN.

„Ich habe mich entschieden, für die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit nicht von vornherein einen Karriererückschritt in Kauf zu nehmen“

Starke Worte. Sie erreichten mich im Zusammenhang eines aktuellen Karrierecoachings und durften in meine O-Töne-Sammlung.

Ich entnehme diesen Worten Entschlossenheit, Fokus und Zuversicht.

Mir gefällt die Haltung, für sich und die eigenen Ziele einzustehen, dabei aber kein „entweder, oder“ gelten zu lassen, sondern ein „sowohl, als auch!“ leben zu wollen. Und deshalb dürfen sich ihre Worte in meine Reihe der O-Töne einreihen – ein großes „Dankeschön!“ an meine Klientin!

 

Neue Ziele setzen

Wir sollten uns nicht von unseren Zielen und Vorstellungen abbringen, wie wir was erreichen möchten. Zudem sollte es dieser Tage eigentlich kein Thema mehr sein, als Mutter den beruflichen und persönlichen Werdegang nach eigenen Vorstellungen einfordern und gestalten zu dürfen. Eigentlich.

Vor diesem Hintergrund sage ich: Es lohnt sich, das einzufordern, was den eigenen Werten und Bedürfnissen entspricht, dies zu artikulieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Wenn wir Gegebenes nicht bloß hinnehmen, sondern Fragen stellen und im Kleinen nach Antworten suchen, können auch im Großen neue Lösungen entstehen.

Welches sind deine Ziele?

Hast du dir Gedanken dazu gemacht, welches Ziel du unbedingt in diesem Jahr erreichen möchtest? Und wie sehen deine nächsten Schritte hierzu aus? Hast du eine Idee? Oder brauchst du noch den entscheidenden Impuls? Unser erstes Kennenlerngespräch ist für dich kostenfrei. Erst wenn wir beide entscheiden, dass es passt und wir zusammenarbeiten möchten, vereinbaren wir das Coaching. Schreib mir – ich freu mich auf dich!

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

In Bewerbungsgesprächen…

In Bewerbungsgesprächen…

LERNE MICH KENNEN.

„In Bewerbungsgesprächen sollten Sie nicht verhandeln“

Ist dieser Tipp ernst gemeint?

Ich kann das nicht ernst nehmen, kann nur den Kopf schütteln und frage mich: In welchem Jahr sind wir unterwegs? War das 1953, 1980…? Ach so, 2026, also hier und heute!

Ich bin fast sprachlos, aber nur fast, denn diese Geschichte muss hinaus, denke ich. Deshalb zitiere ich diesen O-Ton gerne in meinen Vorträgen zur Gehaltsverhandlung…Und jetzt folgt hier die kurze Geschichte dazu für dich, deshalb wirst du gleich auch meine Reaktion zur Frage in welchem Jahr wir uns befinden, nachvollziehen.

Bescheiden bleiben, keine Widerworte und nicht auffallen

Dieser O-Ton kam als Tipp von einem Hochschulprofessor und richtete sich an eine seiner Kursteilnehmerinnen, höheres Semester, Fach: Internationales Management. Wie sie sich auf ihre Jobinterviews vorbereiten solle, wollte sie wissen, erhielt diesen Tipp und blieb ratlos zurück. Anschließend fragte sie mich, was ich davon halte. – Du ahnst es: Nichts!

Bescheiden bleiben, keine Widerworte, nicht auffallen…Oder wie sonst darf ich diese Worte interpretieren? Untermauern sie nicht wieder dieses alte Rollenklischee einer genügsamen und nicht widersprechenden Frau, die im Bewerbungsgespräch bitteschön bescheiden aufzutreten hat?

Am besten vergessen, aus dem Sinn und weg damit!

Denn: Als künftige Mitarbeiterin solltest du zeigen, dass du hinterfragst, prüfst, mehr willst, als nur einen Broterwerb. Warum solltest du nicht für dich, für das, was du einbringen willst, einstehen, dich verhandlungsbereit, kommunikationsstark zeigen? Wie siehst du das? Welche Erfahrungen hast du mit dem Verhandeln in Bewerbungsgesprächen gemacht? Oder hast du Fragen dazu?

Du wünschst dir Unterstützung?

In meinem Karrierecoaching lernst du, wie du selbstsicherer und souveräner in deinen Vorstellungs- und Bewerbungsgesprächen auftrittst und bei deiner Gehaltsverhandlung punkten kannst. Wir entwickeln wir die passende Strategie für deine nächsten Verhandlungsgespräche. Unser erstes Kennenlerngespräch ist für dich kostenfrei. Erst wenn wir beide entscheiden, dass es passt und wir zusammenarbeiten möchten, vereinbaren wir das Coaching. Schreib mir – ich freu mich auf dich!

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.