Sie spielt Hausfrau

Sie spielt Hausfrau

LERNE MICH KENNEN.

„Sie spielt Hausfrau. Ihr Mann wollte das so.“

Willkommen zu meiner O-Töne – Sammlung, die mit diesem Stück eröffnet ist.

Es war vor einigen Wochen, ich war auf den letzten Metern zum Zug und schnellen Schrittes unterwegs, denn es tröpfelte, es war dieser seichte Landregen.

Auf einmal hielt ich inne, „nein, dachte ich, das Leben sorgt für die besten Geschichten und in diesem Fall, für die besten O-Töne…

Und im nächsten Moment denke ich, da will ich was draus machen!“ Hiermit also: Willkommen zu meiner O-Töne – Sammlung, die mit diesem Stück eröffnet ist. Ich hörte, wie sich zwei Damen älteren Semesters über ihre erwachsenen Kinder unterhielten. Sie klopften gegenseitig alles ab: Wohnsituation, Partner, Beruf. Auf die Frage nach dem Beruf der einen Tochter, äußerte die andere Dame sich wie folgt „Nichts, sie spielt Hausfrau. Ihr Mann wollte das so.“

Was soll ich dazu sagen?

Ich könnte direkt das nächste Buch schreiben, so viel fällt mir zu diesem – Zitat aus dem echten Leben – ein. Es ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der beschriebenen Lebenswirklichkeit der Tochter der einen Dame, der doch so viel verrät. Das Gespräch ging noch weiter…

Hey, wir sind im Heute angekommen.

Mich ließ nicht die Tatsache aufhorchen, dass hier jemand Hausfrau ist. Macht doch bitte, was ihr wollt! Aber tut es, weil ihr euch gemeinsam mit euren Partnern oder Partnerinnen und aus voller Überzeugung dazu entschlossen habt und nicht, weil Mann (in diesem Fall passenderweise groß und mit doppel-n) es so wollte.

Hey, wir sind im Heute  angekommen, wir Frauen haben vor über 100 Jahren für das Wahlrecht gekämpft.

Wir haben für den Artikel 3, der die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau im Grundgesetz regelt, gekämpft und dafür, dass wir studieren und Berufe ergreifen dürfen, die uns früher vorbehalten waren. Wenn wir es wollen. Und das ist der entscheidende Punkt! Und das fängt bereits im kleinen Rahmen, im geschützten Bereich der privaten Partnerschaft an. Bitte, wenn wir hier als Frau nicht unseren Mann stehen können, wer soll das dann für uns erledigen? Gleichberechtigung bedeutet, dass wir unsere Entscheidungen selbst und im Bewusstsein aller Konsequenzen treffen können und sollten.

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

In Bewerbungsgesprächen…

In Bewerbungsgesprächen…

LERNE MICH KENNEN.

„In Bewerbungsgesprächen sollten Sie nicht verhandeln“

Ist dieser Tipp ernst gemeint?

Ich kann das nicht ernst nehmen, kann nur den Kopf schütteln und frage mich: In welchem Jahr sind wir unterwegs? War das 1953, 1980…? Ach so, 2026, also hier und heute!

Ich bin fast sprachlos, aber nur fast, denn diese Geschichte muss hinaus, denke ich. Deshalb zitiere ich diesen O-Ton gerne in meinen Vorträgen zur Gehaltsverhandlung…Und jetzt folgt hier die kurze Geschichte dazu für dich, deshalb wirst du gleich auch meine Reaktion zur Frage in welchem Jahr wir uns befinden, nachvollziehen.

Bescheiden bleiben, keine Widerworte und nicht auffallen

Dieser O-Ton kam als Tipp von einem Hochschulprofessor und richtete sich an eine seiner Kursteilnehmerinnen, höheres Semester, Fach: Internationales Management. Wie sie sich auf ihre Jobinterviews vorbereiten solle, wollte sie wissen, erhielt diesen Tipp und blieb ratlos zurück. Anschließend fragte sie mich, was ich davon halte. – Du ahnst es: Nichts!

Bescheiden bleiben, keine Widerworte, nicht auffallen…Oder wie sonst darf ich diese Worte interpretieren? Untermauern sie nicht wieder dieses alte Rollenklischee einer genügsamen und nicht widersprechenden Frau, die im Bewerbungsgespräch bitteschön bescheiden aufzutreten hat?

Am besten vergessen, aus dem Sinn und weg damit!

Denn: Als künftige Mitarbeiterin solltest du zeigen, dass du hinterfragst, prüfst, mehr willst, als nur einen Broterwerb. Warum solltest du nicht für dich, für das, was du einbringen willst, einstehen, dich verhandlungsbereit, kommunikationsstark zeigen? Wie siehst du das? Welche Erfahrungen hast du mit dem Verhandeln in Bewerbungsgesprächen gemacht? Oder hast du Fragen dazu?

Du wünschst dir Unterstützung?

In meinem Karrierecoaching lernst du, wie du selbstsicherer und souveräner in deinen Vorstellungs- und Bewerbungsgesprächen auftrittst und bei deiner Gehaltsverhandlung punkten kannst. Wir entwickeln wir die passende Strategie für deine nächsten Verhandlungsgespräche. Unser erstes Kennenlerngespräch ist für dich kostenfrei. Erst wenn wir beide entscheiden, dass es passt und wir zusammenarbeiten möchten, vereinbaren wir das Coaching. Schreib mir – ich freu mich auf dich!

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

Intro zu den O-Tönen

Intro zu den O-Tönen

LERNE MICH KENNEN.

Herzlich willkommen in meiner Rubrik der O-Töne

Hier teile ich wertvolle Worte

Es sind echte Worte, nicht erdachte. Sie stammen von Begegnungen mit Menschen, ob im Coaching, in der Karriereberatung, am Rand von Workshops, Vorträgen oder anderen Events. Begegnungen und Gespräche mit anderen Menschen geben mir immer etwas mit. Gedanken, Fragen, Perspektiven, Fragen, Wünsche und Ziele. Es ist jedes Mal Immer wie ein kleines Geschenk.

Warum?

Diese Worte laden zum Nach- und Weiterdenken ein. Sie können als wertvolle, tiefgründige und zum Philosophieren einladende Impulse verstanden werden. Und manchmal können sie die eigene Welt ein kleines bisschen verändern. Wenn du möchtest. Ich wünsche viel Freude damit!

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.