Intro zu den O-Tönen

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Herzlich willkommen in meiner Rubrik der O-Töne

Hier teile ich wertvolle Worte

Es sind echte Worte, nicht erdachte. Sie stammen von Begegnungen mit Menschen, ob im Coaching, in der Karriereberatung, am Rand von Workshops, Vorträgen oder anderen Events. Begegnungen und Gespräche mit anderen Menschen geben mir immer etwas mit. Gedanken, Fragen, Perspektiven, Fragen, Wünsche und Ziele. Es ist jedes Mal Immer wie ein kleines Geschenk.

Warum?

Diese Worte laden zum Nach- und Weiterdenken ein. Sie können als wertvolle, tiefgründige und zum Philosophieren einladende Impulse verstanden werden. Und manchmal können sie die eigene Welt ein kleines bisschen verändern. Wenn du möchtest. Ich wünsche viel Freude damit!

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

Gehaltsverhandlungen für Frauen – Wir sind es uns Selbstwert

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Gehaltsverhandlungen für Frauen – Wir sind es uns Selbstwert

Dieser von mir verfasste Artikel erschien zuerst 2020/21 im Online Magazin der Zeitschrift Courage, wird dort jedoch nicht mehr veröffentlicht. Ich habe Aktualisierungen, insbesondere zu den Daten zum Gender Pay Gap vorgenommen.

Wir Frauen tun uns unheimlich schwer damit, unser Gehalt zu verhandeln. Egal, ob es um das Einstiegsgehalt im ersten Job, um eine Gehaltserhöhung im bestehenden Arbeitsverhältnis oder das Verhandeln des Honorars oder Tagessatzes als Selbständige geht: Oft fehlt uns der Mut und das Selbstvertrauen, in die Verhandlung zu gehen; wir haben regelrecht Angst vor dem “Gehaltspoker”.

Die Folgen ziehen sich durch unsere Erwerbsbiografien

Als Folge geben wir uns mit einem deutlich niedrigeren Einstiegsgehalt als Männer zufrieden, fordern im Job seltener Gehaltsgespräche ein, nehmen jedoch bereitwillig immer mehr Aufgaben an und werden als “Dank” noch nicht einmal befördert. Und das wirkt sich massiv auf unsere Erwerbsbiografie aus: Je höher die Position im Job, desto geringer der Frauenanteil und gleichzeitig wächst das Gehaltsdelta. Dass die Altersarmut zum größten Teil Frauen betrifft, ist die logische Konsequenz.

Die Gehaltslücke heißt Gender Pay Gap

Mit der Gender Pay Gap (GPG) ermittelt das statistische Bundesamt jährlich die Differenz des durchschnittlichen Bruttostundenverdienstes von Männern und Frauen im Verhältnis zum Bruttostundenverdienst der Männer. Dabei werden zwei Indikatoren unterschieden, nämlich der unbereinigte und der bereinigte GPG. Der unbereinigte GPG vergleicht den Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer allgemein miteinander, das bedeutet, dass auch die Tatsache miteinfließt, dass Frauen schlechtere Zugangschancen zu bestimmten Berufen oder Karrierestufen haben und häufiger in Teilzeitarbeitsverhältnissen beschäftigt sind. Hier halten wir in Deutschland europaweit mit etwa 16 Prozent einen bescheidenen Rekord. Der bereinigte GPG gibt den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern mit vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiografien wieder, also den Verdienstunterschied im gleichen Job. Hier sprechen wir dann von ca. 6 Prozent Lohnunterschied zwischen Mann und Frau. Soweit die Statistik (Quelle: Statistisches Bundesamt, Berichtsjahr 2025).

Alles nur Statistik?

Aus meiner Praxis sind mir ganz andere Fälle und Zahlen bekannt, die die 6 Prozent bereinigte GPG noch als Träumchen aussehen lassen: Nicht selten erfahre ich von einem viel größeren Gehaltsunterschied, wohlgemerkt in gleichen Positionen, bei gleicher oder besserer Arbeitsleistung und Qualifikation von Frauen – ernüchternd, aber aussichtslos? Ich meine: Nein! Ich bin für die Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen und möchte jede von uns dazu ermutigen, für sich, für ihre Arbeitsleistung und letztlich für ihren (Mehr)Wert einzustehen!

Aber wie geht es uns eigentlich damit, wenn wir daran denken, unser Gehalt und unseren Preis zu verhandeln? Wie ermitteln wir unseren Marktwert und wie reagieren wir auf Gegenargumente in der Verhandlungssituation?

Selbstsicher werden

Eine Frage erreicht mich immer als erste: „Wie kann ich in der Verhandlung selbstsicherer werden?“ Dies zeigt, dass wir die Vorbereitung auf die Preis- oder Gehaltsverhandlung ganzheitlich angehen sollten. Es reicht leider nicht, „Top-Argumente“ aus Ratgebern zusammenzutragen und diese auswendig zu lernen. Beim ersten „Nein“, spätestens aber beim zweiten, starken Gegenargument seitens des Verhandlungspartners sind wir raus aus dem Rennen.

Warum?

Wenn wir uns nicht mit dem auseinandergesetzt haben, was wir wollen, was wir wirklich können und wie unser Plan B aussieht, falls die Verhandlung nicht zum Erfolg führen sollte, fehlt uns das Fundament für eine gute Verhandlungsbasis. Neben der Auseinandersetzung mit dem eigenen Werdegang (Ausbildung, Studium, Qualifikation, Hard- und Softskillset, Erfahrungen) und daraus abgeleitet, mit dem Mehrwert, der in das Unternehmen eingebracht wird, sollten wir für uns selbst klären, wo genau wir hinwollen: Soll es eine Fach- oder Führungskarriere sein, wo liegen die Kernkompetenzen und sind wir bereit, die berühmte „Extrameile“ zu gehen?

Angst vor hohen Zahlen

Darüber hinaus sollten wir hinterfragen, wie wir zum Thema „Gehalt“ und zu „Geld“ stehen. Oft tun sich Frauen schwer damit, eine größere Zahl, z.B. das Jahresgehalt, auszusprechen und ihr Maximalziel zu nennen. Nicht selten erlebe ich hier Unsicherheiten, von einer sich plötzlich verändernden Stimmfarbe oder Mimik bis hin zu komplettem Schweigen und einer Körpersprache, die mir verrät: „Ich will hier weg!“. Das zeigt, dass die „Beziehung zu Geld“ in solchen Fällen negativ ist. Wir können in uns hineinhören und uns an unsere ersten Erfahrungen mit Geld erinnern. Dazu haben wir vielleicht Sätze wie „Geld ist nicht so wichtig“, „Es geht nicht nur ums Geld!“ oder „…sei fleißig, sei artig und sei nicht zu fordernd!“ im Kopf, die sich zu festen Glaubenssätzen manifestiert haben und uns unser gesamtes (Berufs-)Leben lang begleiten, sofern wir diese nicht auflösen. Wenn wir eine schlechte Ersterfahrung, und dadurch bedingt, einen negativen Glaubenssatz zu Geld im Kopf haben, wie wollen wir dann überzeugend in der Gehaltsverhandlung nach mehr Geld fragen?

Haltung haben

Unsere Haltung zu Geld, die uns häufig mit dem englischen Begriff Moneymindset begegnet, ist ein wichtiger Faktor, wenn nicht sogar der entscheidende Faktor in der Gehaltsverhandlung (und grundsätzlich in allen Fragen zum Umgang mit Geld und Investment). Nicht zuletzt wird vom Chef in der Verhandlung häufig auf unsere soziale Ader angespielt, dass „Geld doch nicht alles sei, usw… “ und was tun wir Frauen in den allermeisten Fällen? Genau, wir steigen darauf ein! Wir wollen „doch auch, dass unser Chef uns mag“, das heißt, wir verwechseln in der Verhandlung die Rollen, gehen schnell in die Beziehungsebene, statt auf der Sachebene zu bleiben und lassen uns darauf ein: „Sie haben Recht, es geht mir ja nicht nur ums Geld“ und schon nehmen wir in der Verhandlungssituation eine defensive Haltung ein. Deshalb sollten wir uns ein Bild zu unserem Moneymindset machen, unsere Glaubenssätze hinterfragen und diese auflösen. Unter anderem dieses Thema fließt in mein ganzheitliches Programm zur Vorbereitung auf die Gehaltsverhandlung ein, das ich aufgrund meiner Erfahrung aus der der Arbeit mit weit über 2000 Frauen an ihrer Gehaltsfrage entwickelt habe.

Du hast Fragen?

In meinen Coachings klären wir den eigenen Marktwert, aber auch die Haltung zu Geld, zum Selbst-Wert und wir leiten Gehaltsziele ab. Wir bereiten dich genau auf den jeweiligen Verhandlungspartner vor, zu deinen Zielen, Wünschen und arbeiten an der eigenen Sprechweise, Sprache und Körpersprache, damit du souverän in allen deinen Verhandlungsgesprächen punkten kannst. In der Karriereberatung oder im Coaching entwickeln wir die passende Strategie für deine nächsten Verhandlungsgespräche. Unser erstes Kennenlerngespräch ist für dich kostenfrei. Erst wenn wir beide entscheiden, dass es passt und wir zusammenarbeiten möchten, vereinbaren wir das Coaching. Schreib mir, ich freu mich auf dich!

Der Luxus Mutter zu sein

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Der Luxus Mutter zu sein

Mütter erzielen bis zu 70 Prozent weniger Lebenseinkommen als Männer

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung (März 2020) zum Einkommen von Frauen, insbesondere Mütter, im Vergleich zu Männern wurde und wird viel diskutiert. Demnach erzielen Mütter 40 Prozent weniger Lebenseinkommen als Frauen ohne Kinder. Bei 3 oder mehr Kindern liegt die „Motherhood Lifetime Penalty“ sogar bei 70 Prozent!

Was ist mit „Motherhood Lifetime Penalty” gemeint?

Mit diesem Begriff aus der Soziologie werden die Einkommenseinschnitte bezeichnet, die Frauen nach der Familiengründung in Kauf nehmen müssen. Während sich die Einkommen und Gehälter in vergleichbaren oder gleichen Tätigkeiten bei Männern und Frauen vor der Elternphase relativ ähnlich entwickeln, fallen gerade Mütter nach der Elternphase zurück. Sie verzichten eher auf ihre Weiterentwicklung im Job, bleiben länger zuhause oder in Teilzeitstellen und verdienen dadurch in ihrer Lebensarbeitszeit (je nach statistischen Parametern) bis zu 70 Prozent weniger als Männer.

Dagegen wirkt die Gender Pay Gap, die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen, minimal. Nach der Familiengründung lauern im Job die Teilzeitarbeitsfalle, das Ehegattensplitting, die Gläserne Decke und zuhause Care-Arbeit, gerade für Frauen, die sich entscheiden, Kinder zu bekommen.

Im Kleinen beginnen

Wir können im Kleinen einiges bewirken:

  1. Früh mit Finanzen beschäftigen und anfangen, diversifiziert und langfristig Geld anzulegen.
  2. Mit dem Partner über Geld reden! Gemeinsam festlegen, wer in Teilzeit geht. Für denjenigen weiterhin Beiträge für die eigene Altersabsicherung und den Vermögensaufbau anlegen.
  3. Karriere planen: Gute Arbeitgeber wissen, dass Transparenz im Gehaltsgefüge, Diversity und Familienfreundlichkeit im „War for Talents“ entscheiden.

Viel Freude & Erfolg!

Selbstständige und ihre berufsständische Versorgung

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Selbstständige und ihre berufsständische Versorgung

Nach der Statusklärung folgt die Ermittlung der Rentenlücke

Die verkammerten freien Berufe sind Mitglieder im berufsständischen Versorgungswerk. Sie sind weitestgehend für Ihren Ruhestand abgesichert im Bereich Alters- und Berufsunfähigkeitsrente, Hinterbliebenenrente und Zuschüsse zur Rehabilitation. Die Versorgungswerke sind eigenfinanziert, setzen auf Kapitalbildung und die Leistungen sind beitragsabhängig.

Wer ist rentenversicherungspflichtig in der Deutschen Rentenversicherung?

Die nichtverkammerten Freiberufler und alle arbeitnehmerähnlichen Selbständigen sind rentenversicherungspflichtig in der Deutschen Rentenversicherung. Dieses umlagefinanzierte System ist reformbedürftig und sichert einem Eckrentner gerade mal ein Rentenniveau von etwa 48 Prozent zu. Wichtiger Tipp: Die eigene Versorgungslücke ermitteln und zusätzlich absichern und Vermögen aufbauen.

Wer oder was ist ein Eckrentner?

Unter einem Eckrentner wird eine statistische Rechengröße mit Relevanz für unsere Sozialversicherungssysteme und das Rentensystem verstanden. Dahinter verbirgt sich eine Person, die als Beitragszahler 45 Jahre lang durchgehend zum in Deutschland geltenden Bruttodurchschnittsverdienst gearbeitet und in das Rentenversicherungssystem eingezahlt hat. Nach dieser Maßgabe ergibt sich das allgemeine Rentenniveau von derzeit etwa 48 Prozent in Deutschland.

Wer hat keine Grundsicherung?

Die echten Selbständigen haben derzeit keine Grundsicherung, für sie gilt ganz besonders: Informieren, Grundrisiken absichern, Vermögen bilden. Zwar ist eine Reform der Gesetzlichen Rentenversicherung und auch der Rentenversicherungspflicht geplant und

eine „Beitragspflicht in die Gesetzliche Rentenversicherung mit Opt-out-Lösung und Altersvorsorgepflicht“ wird diskutiert, doch derzeit sieht es noch nicht nach konkreten Plänen dazu aus.

Du willst etwas für deine Altersabsicherung tun?

Sparen, Vermögensaufbau, Rente? In meinem Finanzcoaching zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Finanzen in die Hand nehmen kannst. Ob du bereits Vorwissen hast oder dich noch gar nicht mit deinem Geld beschäftigt hast, wir schauen gemeinsam, an welchem Punkt du stehst und was du brauchst, um mit einem besseren Verständnis und Gefühl deine finanzielle Zukunft zu gestalten. Schreib mir – ich freue mich auf dich!

Haltung zu Geld

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Wie gelingt eine positive Haltung zu Geld?

Bevor wir uns mit unserer Risikobereitschaft und Renditeerwartung beschäftigen, hilft es, sich ein paar – gute – Gedanken zum Geld zu machen.

Es geht um unsere Haltung zu Geld, gefühlt an jeder Ecke und überall mit dem neudeutschen Begriff Moneymindset bezeichnet. Ich bevorzuge allerdings das Wort Haltung, denn es geht für mich noch etwas tiefer und weiter. Deshalb findest du in meinen Texten meist diesen Ausdruck: Haltung zu Geld.

Eine Beziehung fürs Leben

Ich verstehe unter Haltung zu Geld mehr: so etwas wie eine Beziehung fürs Leben, wie ich es nenne. Denn wie wir über Geld denken, beeinflusst unsere Karriere, unser Konsumverhalten, unser Anlageverhalten und sogar unsere Beziehungen zu anderen Menschen.

Mit Geld verknüpfen wir Emotionen, wie z.B. Angst, Neid, Habgier aber auch Träume und Sehnsüchte. Ein Blick zurück in unsere Kindheit verrät, wie unsere Prägung in Sachen Geld verlief und welche Glaubenssätze und Denkmuster sich dazu in unseren Köpfen manifestiert haben: Wurde zuhause über Geld gesprochen oder nicht? Wurde es als wertvolle Ressource oder als permanenter Mangel empfunden?

Bremsende Glaubenssätze verändern

Bremsende Glaubenssätze können wir Schritt für Schritt in positive Affirmationen umwandeln: Aus „Geld ist nie genug da“ wird zunächst „Geld ist genug da“ und schließlich „Ich erlaube mir, Geld anzunehmen“ oder „Geld ist eine Quelle, die mir stets in ausreichender Menge zur Verfügung steht“. Diese positive Aussage kann ich mir, als Postkarte, auf Klebezetteln oder als Bild gestaltet, auf meinen Badespiegel, Kühlschrank, die Wohnungsinnentür kleben oder auf meinen Schreibtisch stellen. Überall dorthin, wo ich diesen Satz sehe. Da sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Klingt alles etwas „schräg“ oder nach Hokuspokus für dich? Nein, das ist es nicht, das kann sogar die Forschung aus dem Bereich der Neurowissenschaften bestätigen und wenn du dazu Näheres wissen willst, komm gern auf mich zu.

Probiere es mal aus, ich wünsche dir viel Freude & Erfolg dabei!

Schreib mir gerne über deine Erfahrungen dazu.