…es ist nicht üblich.

…es ist nicht üblich.

LERNE MICH KENNEN.

„Das macht noch niemand und es ist nicht üblich“

Auf die Anfrage, die Gehaltserhöhung über das Kindergartenentgelt zu regeln, kam diese Antwort vom Chef

Zeit für einen neuen O-Ton. Dieser erreichte mich am Rand eines Vortrags. Nehmen wir zunächst die Fakten in den Blick:

  • Der 3 Nr. 33 EStG regelt, dass das Kindergartenentgelt, sofern es zusätzlich zum Gehalt vom Arbeitgeber gezahlt wird, steuerfrei ist.
  • Es ist sogar sozialversicherungsfrei, so dass es für Eltern, die das Kindergartenentgelt aus eigener Tasche bezahlen müssen, ein echter Bonbon und eine nützliche Stellschraube in der Verhandlungssituation ist.
  • Es dient als guter Hebel, denn unterm Strich müssen diese Gebühren dann nicht mehr aus dem eigenen Geldbeutel, dessen Inhalt bereits durch Steuern und Sozialabgaben bereinigt wurde, gezahlt werden.

Ein bunter Strauß an Benefits

Übrigens gibt es einen bunten Strauß an Benefits und Sachleistungen, die bares Geld wert sind und entscheidend zu Motivation und Bindung an das Unternehmen beitragen, was sich für beide Seiten auszahlt. Nun zur Argumentation aus der „Das-haben-wir-noch-nie-so-gemacht-Schublade“: Das kennen wir alle, sie wird gerne als Reaktion gewählt, wenn es darum geht, Dinge mal anders, neu oder innovativ zu denken. Das ist der Dauerbrenner in Verhandlungen mit dem Ziel: Die andere Seite in die sprichwörtliche Ecke zu drängen, ihre Verhandlungsposition zu schwächen und sie „mundtot“ zu machen.

Erst die Fakten und dann die Gegenfrage

Daher mein Tipp: Die Faktenlage ist Pflicht und zur Kür wird eine freundliche, aber klar und bestimmt geäußerte Gegenfrage, warum der eigene Fall dann nicht als Referenz für die künftigen Eltern im Unternehmen dienen würde, ganz im Sinn einer guten Mitarbeiterbindung und gelebter Werte auf Augenhöhe. Schließlich schauen gute Köpfe in diesen Zeiten des Fachkräftemangels, der hohen Wechselbereitschaft und des Wettkampfs um die besten Talente neben einer gerechten Bezahlung mehr denn je auf die Unternehmenskultur und den Umgang miteinander.

Du wünschst dir Unterstützung?

In der Karriereberatung oder im Coaching entwickeln wir die passende Strategie für deine nächsten Verhandlungsgespräche. Unser erstes Kennenlerngespräch ist für dich kostenfrei. Erst wenn wir beide entscheiden, dass es passt und wir zusammenarbeiten möchten, vereinbaren wir das Coaching. Schreib mir – ich freu mich auf dich!

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

Vereinbarkeit

Vereinbarkeit

LERNE MICH KENNEN.

„Ich habe mich entschieden, für die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit nicht von vornherein einen Karriererückschritt in Kauf zu nehmen“

Starke Worte. Sie erreichten mich im Zusammenhang eines aktuellen Karrierecoachings und durften in meine O-Töne-Sammlung.

Ich entnehme diesen Worten Entschlossenheit, Fokus und Zuversicht.

Mir gefällt die Haltung, für sich und die eigenen Ziele einzustehen, dabei aber kein „entweder, oder“ gelten zu lassen, sondern ein „sowohl, als auch!“ leben zu wollen. Und deshalb dürfen sich ihre Worte in meine Reihe der O-Töne einreihen – ein großes „Dankeschön!“ an meine Klientin!

 

Neue Ziele setzen

Wir sollten uns nicht von unseren Zielen und Vorstellungen abbringen, wie wir was erreichen möchten. Zudem sollte es dieser Tage eigentlich kein Thema mehr sein, als Mutter den beruflichen und persönlichen Werdegang nach eigenen Vorstellungen einfordern und gestalten zu dürfen. Eigentlich.

Vor diesem Hintergrund sage ich: Es lohnt sich, das einzufordern, was den eigenen Werten und Bedürfnissen entspricht, dies zu artikulieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Wenn wir Gegebenes nicht bloß hinnehmen, sondern Fragen stellen und im Kleinen nach Antworten suchen, können auch im Großen neue Lösungen entstehen.

Welches sind deine Ziele?

Hast du dir Gedanken dazu gemacht, welches Ziel du unbedingt in diesem Jahr erreichen möchtest? Und wie sehen deine nächsten Schritte hierzu aus? Hast du eine Idee? Oder brauchst du noch den entscheidenden Impuls? Unser erstes Kennenlerngespräch ist für dich kostenfrei. Erst wenn wir beide entscheiden, dass es passt und wir zusammenarbeiten möchten, vereinbaren wir das Coaching. Schreib mir – ich freu mich auf dich!

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

Ich kenne meinen Wert…

Ich kenne meinen Wert…

LERNE MICH KENNEN.

„Ich kenne meinen Wert. Und ich muss nichts. Das ist ein schönes Gefühl.“

Diese Worte gefallen mir!

Denn sie geben wieder, was ich mit meiner Arbeit erzielen möchte. Quasi die Quintessenz, so rein, so ehrlich, so wertvoll. Und einmal tiefer geblickt und länger nachgedacht, dann verbirgt sich hier ein großer Schatz, der mehr erzählt, als es ein monetärer Aspekt oder eine Zahl wiedergeben könnte. Was sind Zahlen? Geht es nicht darum, was genau jeder von uns mit seinem Wert verbindet?

 

Weil Wert so viel mehr wert ist

Geht es nicht auch um die Werte, die dem Tun einen Sinn geben? Werte, die gelebt und vorgelebt werden und dadurch weitergetragen werden. Sich nicht alles gefallen zu lassen und zu wissen, wer man ist, was man kann und was das eigene Wirken wert ist. Gleichzeitig zu wissen, was man nicht mehr möchte, auch mal Nein sagen und Grenzen setzen zu können. Nicht der Karotte vor der Nase hinterherlaufen, weil „es alle so machen“ oder „es so erwartet“ wird. Nein.

Die Spielregeln neu setzen

Die Spielregeln anders definieren, neue Rahmenbedingungen einfordern und setzen, weil genau das Wachstum und Entwicklung bedeutet.

Da ist noch so viel mehr, was ich mit diesen Worten verbinde, und beim weiteren Nachdenken beginne ich mehr und mehr zu philosophieren…

Jedenfalls konnte ich nicht anders, als diese wunderbaren Worte meiner Klientin aus einem meiner letzten Coachings in meine „Hall of Fame“ meiner O-Töne – Sammlung zu verewigen und hier mit dir und euch zu teilen. Dafür gebührt ihr auch hier noch einmal ein großes DANKESCHÖN.

Kennst du deinen Wert?

Du verdienst mehr, möchtest etwas im Job oder im Leben ändern, doch weißt noch nicht, wie und wo du anfangen kannst? Egal, an welchem Punkt du stehst, in der Karriereberatung oder im Coaching entwickeln wir die passende Strategie für deine nächsten Schritte. Unser erstes Kennenlerngespräch ist für dich kostenfrei. Erst wenn wir beide entscheiden, dass es passt und wir zusammenarbeiten möchten, vereinbaren wir das Coaching. Schreib mir – ich freu mich auf dich!

 

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

Sie spielt Hausfrau

Sie spielt Hausfrau

LERNE MICH KENNEN.

„Sie spielt Hausfrau. Ihr Mann wollte das so.“

Willkommen zu meiner O-Töne – Sammlung, die mit diesem Stück eröffnet ist.

Es war vor einigen Wochen, ich war auf den letzten Metern zum Zug und schnellen Schrittes unterwegs, denn es tröpfelte, es war dieser seichte Landregen.

Auf einmal hielt ich inne, „nein, dachte ich, das Leben sorgt für die besten Geschichten und in diesem Fall, für die besten O-Töne…

Und im nächsten Moment denke ich, da will ich was draus machen!“ Hiermit also: Willkommen zu meiner O-Töne – Sammlung, die mit diesem Stück eröffnet ist. Ich hörte, wie sich zwei Damen älteren Semesters über ihre erwachsenen Kinder unterhielten. Sie klopften gegenseitig alles ab: Wohnsituation, Partner, Beruf. Auf die Frage nach dem Beruf der einen Tochter, äußerte die andere Dame sich wie folgt „Nichts, sie spielt Hausfrau. Ihr Mann wollte das so.“

Was soll ich dazu sagen?

Ich könnte direkt das nächste Buch schreiben, so viel fällt mir zu diesem – Zitat aus dem echten Leben – ein. Es ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der beschriebenen Lebenswirklichkeit der Tochter der einen Dame, der doch so viel verrät. Das Gespräch ging noch weiter…

Hey, wir sind im Heute angekommen.

Mich ließ nicht die Tatsache aufhorchen, dass hier jemand Hausfrau ist. Macht doch bitte, was ihr wollt! Aber tut es, weil ihr euch gemeinsam mit euren Partnern oder Partnerinnen und aus voller Überzeugung dazu entschlossen habt und nicht, weil Mann (in diesem Fall passenderweise groß und mit doppel-n) es so wollte.

Hey, wir sind im Heute  angekommen, wir Frauen haben vor über 100 Jahren für das Wahlrecht gekämpft.

Wir haben für den Artikel 3, der die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau im Grundgesetz regelt, gekämpft und dafür, dass wir studieren und Berufe ergreifen dürfen, die uns früher vorbehalten waren. Wenn wir es wollen. Und das ist der entscheidende Punkt! Und das fängt bereits im kleinen Rahmen, im geschützten Bereich der privaten Partnerschaft an. Bitte, wenn wir hier als Frau nicht unseren Mann stehen können, wer soll das dann für uns erledigen? Gleichberechtigung bedeutet, dass wir unsere Entscheidungen selbst und im Bewusstsein aller Konsequenzen treffen können und sollten.

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.

In Bewerbungsgesprächen…

In Bewerbungsgesprächen…

LERNE MICH KENNEN.

„In Bewerbungsgesprächen sollten Sie nicht verhandeln“

Ist dieser Tipp ernst gemeint?

Ich kann das nicht ernst nehmen, kann nur den Kopf schütteln und frage mich: In welchem Jahr sind wir unterwegs? War das 1953, 1980…? Ach so, 2026, also hier und heute!

Ich bin fast sprachlos, aber nur fast, denn diese Geschichte muss hinaus, denke ich. Deshalb zitiere ich diesen O-Ton gerne in meinen Vorträgen zur Gehaltsverhandlung…Und jetzt folgt hier die kurze Geschichte dazu für dich, deshalb wirst du gleich auch meine Reaktion zur Frage in welchem Jahr wir uns befinden, nachvollziehen.

Bescheiden bleiben, keine Widerworte und nicht auffallen

Dieser O-Ton kam als Tipp von einem Hochschulprofessor und richtete sich an eine seiner Kursteilnehmerinnen, höheres Semester, Fach: Internationales Management. Wie sie sich auf ihre Jobinterviews vorbereiten solle, wollte sie wissen, erhielt diesen Tipp und blieb ratlos zurück. Anschließend fragte sie mich, was ich davon halte. – Du ahnst es: Nichts!

Bescheiden bleiben, keine Widerworte, nicht auffallen…Oder wie sonst darf ich diese Worte interpretieren? Untermauern sie nicht wieder dieses alte Rollenklischee einer genügsamen und nicht widersprechenden Frau, die im Bewerbungsgespräch bitteschön bescheiden aufzutreten hat?

Am besten vergessen, aus dem Sinn und weg damit!

Denn: Als künftige Mitarbeiterin solltest du zeigen, dass du hinterfragst, prüfst, mehr willst, als nur einen Broterwerb. Warum solltest du nicht für dich, für das, was du einbringen willst, einstehen, dich verhandlungsbereit, kommunikationsstark zeigen? Wie siehst du das? Welche Erfahrungen hast du mit dem Verhandeln in Bewerbungsgesprächen gemacht? Oder hast du Fragen dazu?

Du wünschst dir Unterstützung?

In meinem Karrierecoaching lernst du, wie du selbstsicherer und souveräner in deinen Vorstellungs- und Bewerbungsgesprächen auftrittst und bei deiner Gehaltsverhandlung punkten kannst. Wir entwickeln wir die passende Strategie für deine nächsten Verhandlungsgespräche. Unser erstes Kennenlerngespräch ist für dich kostenfrei. Erst wenn wir beide entscheiden, dass es passt und wir zusammenarbeiten möchten, vereinbaren wir das Coaching. Schreib mir – ich freu mich auf dich!

SUSAN J. MOLDENHAUER

Autorin | Coach | Speakerin

Bei Fragen sprich mich gerne direkt an.